Der Bestseller-Autor und Grimme-Preisträger
präsentiert sein erstes Solo-Programm
Er war Chef-Autor von "Switch", "Wochenshow" und anderen bekannten Fernsehshows; 2006 erhielt er den Grimme-Preis für "Stromberg". Er verfasste Bühnenprogramme u.a. für Cordula Stratmann, Hella von Sinnen, Bernhard Hoecker, Bastian Pastewka, Rüdiger Hoffmann und die Kölner Stunksitzung.

2009 stand sein Roman-Debüt "Macho Man" monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Jetzt bringt Moritz Netenjakob seine Texte selbst über die Rampe: unzensiert, unverfälscht, treffsicher. Mit einer Gagdichte, die ihresgleichen sucht - multiple Sarkasmen eben.
Egal, ob als er selbst oder als multiple Persönlichkeit in einer Selbsthilfegruppe für Stimmenimitatoren - Netenjakob lästert gnadenlos über die Deutschen und ihre Befindlichkeiten. Netenjakob stellt die entscheidenden Fragen:
Wie wäre der Film "Titanic" geworden, hätte man ihn in Deutschland gedreht?
Was würde in Deutschland passieren, wenn uns Aliens angreifen würden?
Und warum zum Teufel bestehen Kleinkunst-Ankündigungstexte immer nur aus Fragen???
"Multiple Sarkasmen" - das ist eine 90minütige temporeiche Mischung aus Standup, Sketchen, Lesung- und Musik!
Das Programm gibt es live:
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...oder auf CD:
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Pressestimmen
„Bestes Solo-Debüt seit vielen Jahren“
„Glatter Durchmarsch in die Bundesliga des Kabaretts“
(Kölner Express)
„...schrieb für Bastian Pastewka, Bernhard Hoecker und Cordula Stratmann (...) und übertrifft nun mühelos all seine Auftraggeber.“
„In Sachen Originalität, Wandlungsfähigkeit und Witz kann diesem Künstler kaum ein Kollege das Wasser reichen. Wenn er schon so anfängt, wo soll das eines Tages enden?“
(Rhein-Zeitung, Mainz)
„Der Entertainer schüttelt sein Publikum durch, das am Ende nach mehr japst.“
(Rhein Main Presse)
„Die 400 Besucher konnten sich vor Lachen kaum auf den Stühlen halten.“
(Lippische Landes-Zeitung)
„Er braucht keine 5 Sekunden, um das Publikum zum ersten Lacher zu bringen.“
„400 Besucher waren begeistert von diesem einzigartigen Comedian.“
(Lemgo News)
„Das Publikum lachte am Ende Tränen, ohne dass Comedian Moritz Netenjakob überhaupt noch etwas sagen musste.“
„Das Publikum schrie vor Lachen“
(LottaLeben, Erlangen)
Kritik
Kölner EXPRESS, 14.10.2006
Moritz macht's mit viel Witz
Kabarettist Netenjakob: Bestes Solo-Debüt seit vielen Jahren
Von CHRISTOF ERNST
Das war ein glatter Durchmarsch in die Bundesliga des Kabaretts: Der Kölner Moritz Netenjakob lieferte mit der Premiere seines ersten Solo-Programms „Multiple Sarkasmen" im Eifelturmtheater das beste Debüt seit vielen Jahren!
Eigentlich schreibt Netenjakob als Gag-Autor für andere wie Cordula Stratmann, Bastian Pastewka, die Stunksitzung oder „Stromberg" (dafür gab's den Grimme-Preis). Doch drei Jahre lang feilte er ganz egoistisch mit Thomas Lienenlüke am ersten Solo.
Herausgekommen ist ein Programm mit einer Witz-Dichte, von der selbst ein Harald Schmidt mehrere Wochen leben könnte.
Moritz Netenjakob fragt sich, was passiert wäre, wenn die „Titanic" in Deutschland gedreht worden wäre.
Er tritt der Selbsthilfegruppe der Stimmenimitatoren bei und er erklärt den Weg nach Köln-Kalk so: „Wenn Sie auf streunende Junkies treffen, die sich mit abgebrochenen Bierflaschen bekämpfen - von dort aus sind es dann noch drei Kilometer bis Kalk."
Er kann offenbar alles: Parodieren (er hat sogar den Kollegen Michael Mittermeier oder Wolf Biermann drauf), Dialekte jeder Art und vor allem sich selbst auf den Arm nehmen: „Auf die erste Frau bin ich mit 19 zugegangen. Das war Alice Schwarzer bei einer Autogrammstunde."
Und er singt im übelsten Doofmann-Schlager-Stil die Vergangenheits-Bewältigungshymne: „Ich erzähl' nur dem Wind, dass wir Mörder sind."
Zu viel Lob?
Zu dick aufgetragen?
Testen Sie es selbst: Moritz Netenjakob spielt noch heute im Eifelturmtheater.
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Rhein-Zeitung Mainz, 29.03.2007
Deutsche Verkrampfung schön inszeniert
Moritz Netenjakob begeistert mit seinem ersten Solo „Multiple Sarkasmen" das Unterhaus-Publikum
Von GERD BLASE
Die Erkenntnis, mit der Moritz Netenjakob sein Publikum im Unterhaus beglückt, ist zwar nicht neu: "Wir in Deutschland, wir haben ein Problem mit dem Freuen." Was er allerdings in seinem ersten Programm "Multiple Sarkasmen" aus dieser Erkenntnis macht, das kann sich hören lassen...
Der Amerikaner an sich ist fröhlich. Anlässlich der Oscar-Verleihung kann er sich stundenlang freuen. Beim Deutschen ist das unvorstellbar. Selbst Höchstleistungen lassen seine Mundwinkel bestenfallsnach unten zucken: .Ich schwör' euch, wenn wir die Ersten auf dem Mond gewesen wären...' Netenjakob schlüpft in die Rolle des OssiAstronauten: Bah, alles grau hier! Keine Atmosphärel Dann hätt' ich auch in Bitterfeld bleiben können."
Deutsche Männer sind einfach nicht locker, sie klingen beim Sex wie Gewichtheber', und den Superstar suchen Dieter Bohlen und der Rest der Republik seit vier Jahren vergebens: Wenn Alexander der deutsche Robbie Williams ist, dann kann ich genauso sagen: Meine Klospülung sind die deutschen Niagarafälle.'
Netenjakob weiß, wovon er redet, wenn er deutsche Verkrampfungen beschreibt, seine Eltern sind schließlich echte lntellektuelle. Selbst ein Urlaub auf Lanzarote wird da zur Qual. Das Tagebuch des Jünglings belegt es: "Montag, 8. August. Begrüßungscocktail. Papa beschwert sich, dass die Reiseleitung nicht demokratisch gewählt wurde. Kampfabstimmung. Papa wird neuer Reiseleiter."
Nebenher imitiert der Kölner noch Didi Hallervorden, Michael Mittermeier, Louis de Funes, diverse Politiker. Musiker und Sportler. Es ist ungeheuer, wie viele Facetten der Kleinkunst Netenjakob auf die Bühne bringt - und das gleich bei seinem Debüt.
Immerhin: Erfahrungen hat er bereits gesammelt in der Comedyszene. Zwei Drehbücher zur Serie "Stromberg" brachten ihm den Grimme-Preis - zudem schrieb er Texte für so unterschiedliche Typen wie Bastian Pastewka, Bernhard Hoiecker und Cordula Stratmann. Drei Jahre tüftelte er an seinem Solo-und damit übertrifft er nun mühelos all seine Auftraggeber.
Der 36-Jährige serviert herrlich absurde Szenen: Einen Hardcore-Porno spielt er mit Loriot-Figuren durch. den Bundestag lässt er die Welt neu erschaffen - und dann geht es zurück zurn Papa, der dem kleinen Moritz Schlaflieder im Stil von Wolf Biermann vorsingt, nachdem Mama ihm aus Schopenhauers Spätwerk vorlas.
In Sachen Originalität, Wandlungsfähigkeit und Witz kann diesem Künstler kaum ein Kollege das Wasser reichen. Wenn er schon so anfängt, wie soll das dann eines Tages enden?
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Rhein Main Presse. 30.03.2007
Sarkastisches Feuerwerk
Moritz Netenjakob mit furiosem Auftritt im kleinen Unterhaus
Von INKA MÜLLER
Der Sportfreunde-Stiller-WM-Hit dröhnt durch die Lautsprecherboxen im kleinen Unterhaus, bevor Moritz Netenjakob auf die Bühne stürmt. Die Fußballeuphorie will erzurückholen, denn „mir in Deutschland haben Probleme mit dem Freuen',. Die jämmerliche Befindlichkeit in unserem Land muss derzeit oft herhalten in der Comedy. Und doch wirkt bei Netenjakob alles frisch und neu. Eine Rampensau durch und durch - gut, dass er endlich dahinter gekommen ist mit 36 Jahren.
„Multiple Sarkasmen" ist nämlich sein erstes Soloprogranun, und er war sonst eher der Mann im Hintergrund: Chefautor unter anderem von „Switch" und „Wochenshow" und Dozent für Sketchcomedy all der Universität der Künste in Berlin. Den Grimme-Preis gab es letztes Jahr wegen seiner Mittäterschaft an „Stromberg".
Und das mit so einer Vergangenheit! Mit wolf-biermann-artigen Gute-Nacht-Liedern aufgewachsen, rebellierte er in seiner Jugend mit Roland Kaiser oder wagte Goethes „Faust" ein klein wenig anders zu interpretieren. „Kann man mit intellektuellen Eltern überhaupt Spaß haben?!" Wenn der Vater im Urlaub kritisiert, dass die Reiseleitung nicht demokratisch gewählt wurde und dem Sohn eintrichtert, er solle Frauen achten und respektieren. Was zur Folge hat, dass er auf den Partys nur den Nudelsalat abkriegt.
In seiner Show inszeniert Netenjakob nicht nur sein eigenes Lebensdrama, sondern auch das der Deutschen. In einer Schlagerschnulze verarbeitet er die Kriegsschuld, ans Pult setzt er sich, wenn er die deutsche Version von Independence Day vorliest.
Blitzschnell schaltet er von Merkel auf Stoiber, Grönemeyer oder Hallervorden. Und immer wieder auf Beckenbauer - das ist sein Problem, weshalb er sich einer Imitatorenselbsthilfegruppe angeschlossen hat, in der er auf chronische M[ittermeiers und Reich-Ranickis trifft. Der Entertainer schüttelt sein Publikum durch, das am Ende nach mehr japst. Also gibt es noch die „deleted scenes", die es nicht ins Programm geschafft haben - und dennoch besser sind als so manche Hauptmenüs seiner Comedykollegen.
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